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Neues Gutachten: Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischwirtschaft rechtlich möglich

Die Corona-Pandemie hat noch einmal die skandalösen, prekären Unterbringungs- und Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigter in der Fleischindustrie offengelegt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plant deshalb, Werkverträge und Leiharbeit in der Fleischwirtschaft zu verbieten. Arbeitgeber in der Fleischindustrie behaupten, das verstoße gegen das Grundgesetz. Ein Gutachten im Auftrag von DGB und NGG zeigt jetzt: Ein Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit für Unternehmen wäre rechtlich nicht zu beanstanden.

Wirecard: Der freie Fall des einstigen Börsen-Stars

Jahrelang spielte der Finanzdienstleister Wirecard ganz vorne in der internationalen Finanzbranche mit. Dann folgte der Absturz. Wie heute bekannt ist wurden viele Investoren und Anleger betrogen und tausende Beschäftigte haben ihren Job verloren. Damit so etwas nicht wieder passiert, fordert der DGB-klartext härtere Gesetze und stärkere Kontrollen.

Öffentliche Auftragsvergabe: Neue Chancen für soziale Kriterien und Tariftreue - gerade auch in Krisenzeiten?

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Friedrich-Ebert-Stiftung nehmen seit 2017 im Rahmen einer Fachtagung regelmäßig die Situation der sozialen Kriterien und Tariftreue in der Auftragsvergabe unter die Lupe. In diesem Jahr wird die Tagung aufgrund der Corona-Pandemie als Online-Format in 3 Teilen stattfinden. Die ersten beiden Teile finden Sie bereits als Aufzeichnung in unserer Dokumentation.

Sana Kliniken: ver.di erreicht gutes Tarifergebnis für bundesweit rund 8.500 Beschäftigte

Für die 8500 Beschäftigten, die unter dem Konzerntarifvertrag in den bundesweit 16 Sana-Kliniken fallen gibt es mehr Geld. Für die Monate Juni bis Dezember 2020 gibt es einmalig 650 Euro. Zum 1. Januar 2021 werden die Einkommen für Pflegekräfte in Akut-Krankenhäuser an das Niveau des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD) angeglichen. In den Reha-Kliniken gilt die Angleichung erst zum 1. Januar 2022.

"Die Menschen in Ostdeutschland haben Anspruch auf gleiche Löhne für gleiche Arbeit"

Viel erreicht, aber auch noch viel zu tun: Die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland sind immer noch gewaltig. "30 Jahre nach der Deutschen Einheit müssen wir feststellen, dass wir trotz großer Anstrengungen noch immer mellenweit von gleichwertigen Lebensverhältnissen entfernt sind", sagt DGB-Vorstand Stefan Körzell.

Spahn macht Beitragszahler zu Zahlmeistern der Corona-Pandemie

Wegen der Corona-Krise und der wirtschaftlichen Folgen sollen die Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung angehoben werden. Für DGB-Vorstand Anja Piel ist das skandalös, ungerecht und unseriös: ?Damit werden einmal mehr die Versicherten zur Kasse gebeten, obwohl Seuchenschutz und die Bewältigung der Pandemiefolgen originäre Aufgaben des Staates sind.?

ver.di vereinbart Haustarifvertrag mit privaten Pflegeträgern auf TVöD-Niveau

Als einer der ersten privaten Pflegeträger in Deutschland haben die Bayreuther Firmengruppen SeniVita und Dr. Wiesent einen eigenen Haustarifvertrag nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) mit ver.di abgeschlossen. Die jeweils aktuellen Entgelttabellen werden ein zu eins übernommen. Zusätzlich gibt es eine Jahressonderzahlung sowie übertarifliche Sonn- und Feiertagszuschläge.

SARS-CoV-2 und der Arbeitsschutz

Seit August ist die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel in Kraft. Sie konkretisiert den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard, der im April vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) als Empfehlung an Arbeitgeber und Dienstherren zum Zweck des Beschäftigtenschutzes veröffentlicht wurde.

Große Mehrheit für Lieferkettengesetz

Drei von vier Menschen in Deutschland wollen ein Lieferkettengesetz. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von infratest dimap. Der DGB setzt sich als Teil der "Initiative Lieferkettengesetz" dafür ein, dass deutsche Unternehmen verpflichten werden, entlang ihrer weltweiten Lieferketten die Menschenrechte, Arbeitnehmerrechte, Sozial- und Umweltstandards einzuhalten.

30 Jahre Deutsche Einheit: Wie sieht's aus mit der Gleichstellung in Ost und West?

Frauen in West- wie in Ostdeutschland haben in Puncto Bildung, Erwerbstätigkeit und soziale Absicherung in den vergangenen Jahren gegenüber Männern aufholen können. Das zeigt eine aktuelle Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Trotzdem gibt es beim Thema Gleichstellung weiterhin erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West.

DGB-Pressemitteilungen

Spahn macht Beitragszahler zu Zahlmeistern der Corona-Pandemie

Wegen der Corona-Krise und der wirtschaftlichen Folgen sollen die Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung angehoben werden. Für DGB-Vorstand Anja Piel ist das skandalös, ungerecht und unseriös: ?Damit werden einmal mehr die Versicherten zur Kasse gebeten, obwohl Seuchenschutz und die Bewältigung der Pandemiefolgen originäre Aufgaben des Staates sind.?

Brandkatastrophe in Moria: DGB-Chef Hoffmann fordert schnelles Handeln

Nach der Brandkatastrophe im Geflüchtetenlager auf Lesbos fordert der DGB eine unverzügliche Reaktion der deutschen und europäischen Politik. "Die Politik des gezielten Wegsehens muss endlich ein Ende haben", sagt DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann. "Deutschland und Europa müssen ihrer humanitären Verantwortung nachkommen. Dafür braucht es eine europäische Flüchtlingspolitik, die ihren Namen verdient."

Hartz IV-Regelsätze: Der Schein trügt

Die Hartz IV-Sätze werden erhöht: Das berichten heute viele Medien. Stimmt aber so nicht, sagt DGB-Vorstand Anja Piel: "Das Arbeitsministerium hat lediglich einen gesetzlich vorgeschriebenen Rechenschritt nachgeholt, um die Regelsätze bis 2021 fortzuschreiben. Es wäre unredlich und zynisch, diese Fortschreibung den Ärmsten der Gesellschaft als Erhöhung zu verkaufen und ihnen ein X für ein U vorzumachen."

Anstieg der Arbeitslosigkeit bekämpfen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im August erneut gestiegen - allerdings nur in saisonüblicher Höhe. "Das zeigt, dass es richtig war, Erleichterungen für Kurzarbeit zu schaffen. Solange die Krise es erfordert, müssen die Regeln weiter gelten. Mit Kurzarbeitergeld und Aufstockung können soziale Härten abgemildert werden, die die Corona-Pandemie für sehr viele Menschen bedeutet", sagt DGB-Vorstand Anja Piel.

Ausbildungsqualität muss auch in Corona-Zeiten stimmen

Fast ein Viertel der Auszubildenden kann sich nach der Ausbildung nicht richtig erholen. Betriebe und Berufsschulen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft nur schwer erreichbar. Viele Azubis sind mit der Qualität der Berufsschulen unzufrieden. Das sind einige der Mängel, die der neue Ausbildungsreport der DGB-Jugend offenlegt. Angesichts der angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt forderte DGB-Vize Elke Hannack die Unternehmen auf, stärker in die Ausbildung zu investieren.

Verlängerung Kurzarbeitergeld: Wichtiges Signal für Beschäftigte

Der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD hat sich auf eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes geeinigt. "Das ist ein wichtiges Signal für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land", sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. "Das alles ist auch ein Erfolg der Gewerkschaften, denn dafür haben wir uns in den letzten Wochen gezielt eingesetzt."

Arbeitsschutz in Corona-Pandemie endlich verbessert

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat heute eine verbindliche Arbeitsschutzregel veröffentlicht, die die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten nachhaltig verbessert. DGB-Vorstand Anja Piel begrüßt die neue Regel. Dadurch sind die Betriebs- und Personalräte endlich in der Lage die Schutzrechte der Beschäftigten gegenüber den Arbeitgebern zu erzwingen.

DGB-Jugend fordert mehr Engagement von Betrieben ? diese Rechte haben Auszubildende

Im August und September beginnt normalerweise für viele Jugendliche das neue Ausbildungsjahr. Doch coronabedingt wurden bislang 43.000 weniger betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr. Die DGB-Jugend fordert die Betriebe daher auf, schnellstens ihre freien Ausbildungsplätze zu melden und gibt den Jugendlichen Tipps, was sie jetzt beachten müssen.

Jetzt an die Zukunft denken

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli nur leicht gestiegen. Trotzdem ist die Krise am Arbeitsmarkt noch nicht vorbei, sagt DGB-Vorstand Anja Piel: ?Zwar gab es noch keine größere Entlassungswelle. Aber für diejenigen, die krisenbedingt ihren Job verloren haben, ist das trotzdem eine unglaubliche Härte. Sie dürfen damit nicht allein gelassen werden.?

Regeln für die Fleischwirtschaft: Die Beschäftigten nicht warten lassen

Das Kabinett hat den Gesetzentwurf zum Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie beschlossen. Jetzt muss das Gesetz jetzt umgesetzt werden, sagt DGB-Vorstand Anja Piel. ?Beschäftigte, die seit Jahren tagtäglich Ausbeutung, Sozialdumping und Lohnbetrug erdulden und wegen des mangelnden Arbeitsschutzes akut gefährdet sind, sich mit Corona zu infizieren, können nicht länger warten.?